Apfeltranger Bier -
Bayerisches Bier!

 

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 Lagerbier

Eine der weit verbreitetsten Biersorten ist das Lagerbier, ein mit untergäriger Hefe gebrautes Bier, das in ganz unterschiedlichen Geschmacksnuancen vorkommt und heute vor allem außerhalb Deutschlands produzierte Biere bezeichnet. Lagerbier ist stets hell und fällt mit den Begriffen des Exportbieres und des Hellen zusammen. Auch Pils fällt eigentlich unter den Begriff der Lagerbiere, die durch lange Reifung bei niedrigen Temperaturen ihren besonderen Charakter erhalten. Es zeichnet sich aber durch eine stärkere Hopfung aus, weshalb oftmals zwischen Lagerbieren und Pils unterschieden wird. In Deutschland gebraute, helle untergärige Biere werden meist nicht als Lager bezeichnet, sondern entsprechend einfach als Helles.

Vor der Erfindung technischer Kühlanlagen war das Lagerbier die Möglichkeit der Wahl, untergärige Biere, die eine niedrige Temperatur bei der Gärung benötigen, herzustellen. Sie wurden im Winter gebraut, aufgrund der langen Haltbarkeit und der großen Reifedauer aber bis kurz vor den Herbst getrunken.

Heutiges Lager zeichnet sich durch einen ausgesprochen milden, von Kritikern auch als wässrig bezeichneten Geschmack aus. Es schmeckt wesentlich weniger bitter als Pils und erinnert ein wenig an die Biere aus angelsächsischen Ländern. Es ist sehr süffig und beispielsweise in der Schweiz die meistgetrunkene Bierart.

Bekannte Vertreter von Lagerbieren sind beispielsweise Beck’s Gold, Radeberger, Foster’s Lager oder Budweiser.

 

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