Apfeltranger Bier -
Bayerisches Bier!

 

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 Exportbier

Ein oft viel zu speziell gebrauchter Begriff für Biere ist der des Exportbieres, der eigentlich nichts anderes bezeichnet als schlicht ein untergärig gebrautes Bier, das bei einer Stammwürze zwischen zwölf und 14 Prozent über rund fünf Volumenprozent Alkohol verfügt und aber auf ganz verschiedene Arten gebraut sein kann. So gibt es traditionell Exportbiere nach Münchner, Dortmunder und auch Wiener Brauart, die sich geschmacklich deutlich voneinander unterscheiden. Im Allgemeinen bezeichnet man zwar hauptsächlich helle Biere als Export, doch auch verschiedenen dunkle Biere fallen unter diesen Überbegriff.

Hinter dem Begriff des Exportbieres verbirgt sich tatsächlich lediglich der Umstand, dass die bei niedrigen Temperaturen gebrauten untergärigen Biere länger haltbar und somit zum Transport besser geeignet sind als obergärige Biere, die vor allem früher meist in unmittelbarer Nähe des Brauereiortes getrunken wurden. Viele Brauereien produzieren solche Exportbiere, die sich gut auch in entferntere Regionen liefern ließen und teilweise auch am „Einsatzort“ noch mit Wasser verdünnt wurden. Da zu ihrer Herstellung Temperaturen von teilweise unter 10 Grad notwendig sind, wurden Exportbiere vor der Erfindung der technischen Kühlung ausschließlich im Winter gebraut.

 

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