Apfeltranger Bier -
Bayerisches Bier!

 

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Klassische Biere, die unter Zugabe von Hefe hergestellt werden, lassen sich je nach Art der verwendeten Hefe weiter klassifizieren. Grob gesprochen unterscheidet man zwischen obergärigen, untergärigen und spontangärigen Bieren, wobei letztere eher die Ausnahme bilden. Alkoholfreie Biere nehmen eine Sonderstellung ein, werden aber heutzutage auch einfach aus normalen Bieren gewonnen, indem ihnen nachträglich der Alkohol entzogen wird.

Der Herstellungsprozess obergäriger Biere zeichnet sich dadurch aus, dass am Ende der Gärung die Hefe an die Oberfläche des Bieres steigt. Die Gärtemperaturen liegen mit 15 bis 22 Grad relativ hoch und die entstehenden höherwertigen Alkohole und Ester verleihen den obergärigen Bieren das typische fruchtige Aroma. Bekanntester Vertreter der obergärigen Biere ist wohl das Weißbier, aber auch Ale, Kölsch und Altbier wird auf diese Art hergestellt.

Wie man dem Namen entnehmen kann sinkt bei den untergärigen Bieren die Hefe im Vergleich zu den obergärigen nach dem Gärungsprozess nach unten. Untergärige Biere werden bei Temperaturen von weniger als 10 Grad hergestellt und werden entsprechend erst seit es Kühlanlagen gibt ganzjährig produziert. Sie benötigen eine gewisse Reifezeit, sind prinzipiell etwas länger Haltbar als obergärige Biere und schmecken erfrischend und zum Teil recht herb. Bekannteste Vertreter sind das Pils, das Lager und das Kellerbier sowie Helles, Exportbier, Bock, Doppelbock und auch Schwarzbier.

Die älteste Variante stellen die heute eher weniger populären spontangärigen Biere dar, bei denen auf den Zusatz von Hefe komplett verzichtet wird. Vielmehr regen spontan in den Gärbehälter gelangende, durch die Luft fliegende Hefesporen die Gärung an. Entsprechend konnte diese Art der Bierherstellung bereits eingesetzt werden, als der Hefepilz an sich noch nicht entdeckt war.

Eine bemerkenswerte Ausnahme stellt das sogenannte Weißbierpils dar, zu dessen Herstellung gleichermaßen ober- und untergärige Hefe verwendet wird.

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